Aufregung auf dem Bauernhof

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Veröffentlicht von Stefanie | Veröffentlicht in Kiliposas Geschichten, Tierisches | Veröffentlicht am 16-05-2012

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Die Klappe vom Hänger ging auf und die Tiere staunten: Da waren ganz viele andere Tiere! Große und kleine! Mit vier Beinen und auch nur zwei! Und vor allem: es stank! Kiliposa rümpfte die Nase: “Oh je, wo sind wir denn gelandet?”

Vorsichtig stieg Kiliposa aus dem Hänger. Bärbel und Gretchen folgten ihr: “Oh, wie ist das aufregend!”, freuten sich die Beiden.
Ella schaute vorsichtig aus dem Hänger, traute sich aber nicht so recht.
Das Herrchen stieg mit einem Bein in den Hänger und gab Ella einen Klaps auf den Po: “So, Ella! Nicht immer so ängstlich! Willkommen auf dem Bauernhof!”
Ella trat vorsichtig aus dem Hänger und sah sich um. Da war ein großes Haus. Viel größer, als das vom Herrchen. Und ein paar kleine Häuser. Außerdem ein großer Haufen, der ziemlich stank. Auf dem Haufen waren Tiere auf zwei Beinen, die komische Geräusche von sich gaben.
“Boah, stinkt das hier vielleicht!”, schimpfte Kiliposa vor sich hin. Sie machte einen extra großen Bogen um den stinkenden Haufen. Schnell folgte Ella ihr.

Das Herrchen, seine Frau und die Kinder begrüßten zwei Menschen, die über den Hof kamen.
“Willkommen auf dem Elisenhof! Lasst euch erstmal drücken!”
Die Menschen drückten und küssten sich.
“Meine Güte. So eine Begeisterung. Können die das nicht riechen, oder was?”, schimpfte Kiliposa weiter. Genervt begann sie, über den Hof zu wandern. Bloß weg von den Menschen und diesem schrecklichen Haufen!
Ella folgte Kiliposa, Bärbel und Gretchen waren längst in einem dieser kleinen Häuser verschwunden.
Kiliposa schaute sich um. Da waren noch mehr von diesen Tieren auf zwei Beinen, die die ganze Zeit komisch gackerten.
“Ella, findest du nicht auch, dass es hier erstens stinkt und zweitens das total komische Vögel sind?” Kiliposa schaute sich zu Ella um. Die bog gerade in das kleine Haus zu Bärbel und Gretchen ab.
“Mann, Mann, Mann! Keiner hört einem zu”, moserte Kiliposa und ging ebenfalls in das kleine Haus.
Es war dunkel in dem Haus und Kiliposas Augen mussten sich erst einmal daran gewöhnen. Doch dann schaute sie sich um: in dem Haus war ein kleiner Zaun und dahinter ein Zimmer, in dem ganz viel Heu und Stroh auslag. Darauf standen minikleine Häuschen und Karton. Zwischen diesen kleinen Häuschen hoppelten und flitzten kleine Tiere.
“Was ist das denn?”, fragte Kiliposa neugierig.
“Das sind Kaninchen”, antwortete Ella.
“Aha”, sagte Kiliposa und kam noch ein Stückchen näher.
“Und warum sagen die nichts?”, wollte Kiliposa wissen.
Bärbel schüttelte den Kopf: “Keine Ahnung. Vielleicht sind die stumm.”
Ella nickte: “Kaninchen sagen nie etwas.”
Kiliposa schaute über den kleiner Zaun, stieg dann über den Zaun und blickte nach unten. Die Kaninchen erschreckten sich wahnsinnig vor dem Kamel in ihrem Gehege und sausten in alle Ecken davon oder versteckten sich in ihren Häusern.
Kiliposa allerdings suchte sich eine freie Stelle und setzte sich dann gemütlich mitten in das Gehege.
“Kiliposa! Kiliposa! Bist du verrückt geworden?? Was machst du da?”, rief Bärbel schockiert.
“Du hast Ella doch gehört”, antwortete Kiliposa ruhig: “Kaninchen sagen nie etwas.”
“Ja und?”, fragte Bärbel.
“Dann ist es hier herrlich still, sobald ihr euch den Hof anschauen geht. Ich mag es still.”
Kiliposa legte den Kopf auf ihre Füße und schloss genussvoll die Augen.
Bärbel schüttelte den Kopf: “Jetzt ist sie völlig verrückt geworden!”

Kiliposas Familie spielt verrückt

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Veröffentlicht von Stefanie | Veröffentlicht in Kiliposas Freunde, Kiliposas Geschichten | Veröffentlicht am 12-05-2012

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Obwohl das Wetter ein wenig trüb war und es sogar die ganze Nacht geregnet hatte, war jede Menge Trubel beim Herrchen von Kiliposa. Das Herrchen, seine Frau und die Kinder rannten hin und her. Rein ins Haus und wieder raus. Picknickkorb ins Auto, die Luftmatratze vom letzten Ausflug vom Auto in den Schuppen. Dann die Schläger fürs Federballspielen: erst raus aus dem Auto, dann wieder rein. Jacken in den Kofferraum, Getränke auf den Rücksitz, der Hund rannte ebenfalls über den Hof… Nur Kiliposa und die Alpakas standen ruhig an ihrem Stall und schauten zu, wie die Familie über den Hof sauste.
Kiliposa schaute Bärbel an: “Was ist hier los? Warum spielen die so verrückt?”
Bärbel schüttelte den Kopf: “Keine Ahnung, aber es ist lustig. Sie sind so aufgeregt wie an Ostern und Weihnachten zusammen.”
Kiliposa zog eine Schnute: “Der Osterhase war neulich erst da und der kommt nur einmal im Jahr, im Frühling.”
“Ja Kiliposa, das weiß ich doch”, beruhigte Bärbel sie: “Aber so wie sie hier aufregt umher laufen, könnte man ja fast glauben, der Weihnachtsmann und der Osterhase kommen vorbei. Beide. Gleichzeitig.”
Kiliposas Schnute wurde noch breiter: “Der Weihnachtsmann kommt aber auch nicht. Das weiß ich auch ganz genau. Der kommt erst im Winter und auch nur einmal im Jahr.”
Bärbel nickte: “Ach Kiliposa! Das weiß ich doch alles! Das war doch nur ein Vergleich. Was weiß ich, warum das Herrchen und die Familie sich so verrückt benehmen!”
“Dann kommen der Weihnachtsmann und der Osterhase doch nicht?”, vergewisserte Kiliposa sich noch einmal.
“Man Kiliposa!!”, gröhlte Bärbel zurück: “Die kommen beide nicht!”
Kiliposa nickte beruhigt und schaute weiter zu, wie das Herrchen Handtücher, einen Koffer und das Fernglas in das Auto räumte.
Gretchen kam auf Kiliposa und Bärbel zugetrödelt: “Ziehen die aus, oder was?”
Kiliposa machte ein erschrecktes Gesicht: “Also, wenn sie ausziehen, dann möchte ich mit ausziehen. Ich will nicht alleine hierbleiben!”
Gretchen nickte zustimmend: “Nö, das will ich auch nicht. Wer soll uns dann etwas zu fressen bringen? Und wer soll uns das Fell scheren? Und vor allem: Wer soll uns dann kraulen? Hinterm Ohr vor allem?”
Bärbel schüttelte den Kopf: “Nein, das würde das Herrchen niemals machen. Die nehmen uns bestimmt mit! Dahin, wo die halt hinfahren. Und wo die den ganzen Inhalt vom Haus brauchen.”
Kiliposa, Bärbel und Gretchen schauten stumm weiter zu, wie die Familie das Auto befüllte.
Irgendwann wurde es ruhiger, die Kinder gingen ins Haus und das Herrchen verschwand im Garten.
Kiliposa schnaubte: “Nu haben sie das ganze Haus ins Auto gepackt und nun passiert gar nichts mehr?”
Bärbel und Gretchen zuckten mit den Schulter: Woher sollten sie das wissen?
In dem Moment kam Ella aus dem Stall: “Ist etwas schlimmes passiert?”
Kiliposa schüttelte den Kopf: “Noch nicht.”
Bärbel antwortete empört: “Nein, es ist nichts schlimmes passiert und es wird auch nichts schlimmes passieren!”
Ella stellte sich zu den anderen und wartete ab.
Es dauerte nicht lange, dan kam das Herrchen wieder ums Haus und kam direkt zum Stall.
“Na, ihr Süßen! Wir gehen heute auf Reisen! Gleich kommt der Hänger!” Das Herrchen kraulte alle Tiere noch ein wenig am Kopf und hinter den Ohren und holte dann den Hänger.
“Wir dürfen mit, wir dürfen mit!”, rief Kiliposa begeistert.
“Juchhu, wir gehen auf Reisen!”, riefen auch Bärbel und Gretchen.
Nur Ella schaute etwas unglücklich: “Oh je! Wo werden wir denn nun hingebracht?”
Kiliposa hüpfte: “Mach dir keine Sorgen Ella! Die Familie macht eine Reise und wir dürfen mit!”
Während das Herrchen den Hänger an das Auto anbaute, kamen die Kinder aus dem Haus. Das Frauchen kam hinterher und schloss das Haus ab. Sie schaute nach oben zu den Fenstern: “Hoffentlich sind alle Fenster zu und wir haben nichts vergessen!”
Das herrchen schaute seine Frau an: “Mach dir keine Sorgen!”
Und den Kindern rief er zu: “Alles einsteigen und Türen schließen! Gleich gehts los!”
Dann stiegen Kiliposa und die Alpakas in den Hänger. Ella blieb ängstlich draußen stehen.
“Ella, komm rein! Hier ist genug Platz! Wir machen einen Ausflug! Du brauchst keine Angst haben!”, ermunterte Gretchen sie, in den Hänger zu kommen.
Ella war so froh, dass sie nun beim Herrchen lebte: sie wollte auf gar keinen Fall wieder weg.
“Komm schon, Ella! Wir fahren doch mit der ganzen Familie! Das Herrchen kommt auch mit!”, versuchte es Kiliposa.
Ella nahm allen Mut zusammen: Wenn Kiliposa sich traute, dann konnte sie auch in den Hänger steigen.
Die Tiere erschreckten sich, als die Klappe vom Hänger zu ging und dann das Auto mit dem Hänger losfuhr. Aber dann war alles in Ordnung und die Tiere freuten sich auf ihren Ausflug.
Es dauerte ganz schön lange, bis das Auto anhielt und das Herrchen aus dem Auto ausstieg. Er ging zum Hänger und sprach mit seinen Tieren: “Na, ihr Armen! Das war eine lange Fahrt, was? Aber nun sind wir da!”
Die Klappe vom Hänger ging auf und die Tiere staunten: Da waren ganz viele andere Tiere! Große und kleine! Mit vier Beinen und auch nur zwei! Und vor allem: es stank! Kiliposa rümpfte die Nase: “Oh je, wo sind wir denn gelandet?”

Na, was meint ihr? Wo ist die Familie mit den Tieren hingefahren?

Volle Fahrt voraus!

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Veröffentlicht von Stefanie | Veröffentlicht in Kiliposas Geschichten, Tierisches | Veröffentlicht am 09-05-2012

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Als Kiliposa heute Morgen aus dem Stall gekommen ist, wäre sie beinahe auf diese kleine Schnecke getreten. Zum Glück hat Kiliposa sie aber gerade noch rechtzeitig gesehen – und konnte auch noch bremsen!!!

Tieralphabet L

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Veröffentlicht von Stefanie | Veröffentlicht in Aus aller Welt, Kiliposas Freunde, Tier-Alphabet | Veröffentlicht am 06-05-2012

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Heute sucht Kiliposa wieder ein Tier, dieses Mal fängt es mit L an.
Kiliposa hat ein wenig Angst vor dem Tier – dabei ist es viel kleiner als Kiliposa. Aber es kann fliegen und manchmal fliegt es ganz dicht an Kiliposa heran. Als würde es an Kiliposa schnuppern!
Dabei hat das Tier große Augen und brummt richtig beim Fliegen. Kiliposa findet es auch ziemlich groß – dafür, dass es fliegen kann. Natürlich gibt es das Tier auch in klein. Aber auf jeden Fall ist es bunt und glänzt ein wenig. Und es kann während des Fliegens richtig in der Luft stehen. Dann kann es mal kurz zu Kiliposa fliegen, ihr tief in die Augen schauen und ihr damit richtig Angst machen. Wie ein kleiner Hubschrauber. Dabei ist es natürlich kein Hubschrauber: aber das Tier kann wahnsinnig schnell mit den Flügeln schlagen: so schnell kann Kiliposa gar nicht gucken. Lieber schaut Kiliposa sich aber auch den schlanken, hübschen bunten Körper des Tieres an. Was meint ihr, welches Tier Kiliposa sucht? Es ist eine L……!

Kiliposa geht auf Reisen

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Veröffentlicht von Stefanie | Veröffentlicht in Aus aller Welt, Kiliposas Freunde, Kiliposas Geschichten | Veröffentlicht am 01-05-2012

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Kiliposa schaute in den Himmel: der war hellblau und keine Wolke war zu sehen. Kiliposa streckte die Nase in die Luft und schnupperte: eindeutig Sommer. Es roch eindeutig nach Sommer. Die Sonne strahlte auf Kiliposas Fell und sie beschloss, ein wenig auf dem Rasen zu dösen.
Ella und die beiden Alpakas wurden gerade geschoren, Kiliposa war schon fertig. Ganz schön viel Fell war da herunter gekommen. Aber da der Winter ja nun vorbei und da es sogar schon nach Sommer roch: was sollte man da noch mit den ollen Zotteln!
Kiliposa trabte gemütlich über den Hof, vorbei an der großen Weide und ließ sich dann mitten auf den Rasen fallen. Kiliposa suhlte und reckte und streckte sich. Oh, was war das herrlich!
Kiliposa hörte eine Eule rufen: Uhhuuu, Uhhuu!
Dann quakte ein Frosch: Quaaaaak, Quaaaaaa-aaaa-aaaak!
Dann miaute noch eine Katze: Miaaauuu, Miiiiiiiauuuu-uuu!
Kiliposa spürte die Sonne und träumte: es gab bestimmt Orte auf der Welt, da war es noch viel wärmer als hier. Und es gab womöglich auch Orte: da war es viel kälter! Womöglich gab es da immer Eis und Schnee. Kiliposa erschreckte sich vor dieser Vorstellung: immer Eis und Schnee? Gab es das wirklich?
Kiliposa träumte sich weg vom Schnee und mitten in die Wüste. Alles war voller Sand, Kakteen standen herum, die Sonne brannte. Kiliposa räkelte sich genüsslich: hier war es schön! Schön warm und schön ruhig. Kiliposa hatte das Gefühl ganz alleine in der Wüste zu sein. Es war dort bestimmt zu heiß und zu sonnig für andere Tiere: Kiliposa fühlte sich ganz alleine, es war ganz still, kein Laut war zu hören…
Bis ein lauter Ruf Kiliposa hoch schrecken ließ: “Kiliposa!!! Kiliposa!! Schau mal wie schön ich bin!!!” Bärbel drehte sich für Kiliposa und wollte von ihr bewundert werden. Kiliposa verdrehte die Augen: in der Wüste war es so schön ruhig gewesen! Herrlich!
Bärbel kam näher: “Kiliposa! Was machst du gerade?”
Kiliposa schaute Bärbel grantig an: “Ich bin auf Reisen! Ich besuche gerade die Wüste! Und du bist zu Hause geblieben!”

Kiliposa wartet auf den Osterhasen

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Veröffentlicht von Redaktion | Veröffentlicht in Kiliposas Geschichten, Tierisches | Veröffentlicht am 08-04-2012

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Kiliposa schaute Bärbel tief in die Augen: „Bärbel, ganz ehrlich: Hast du den Osterhasen schon mal gesehen? Den echten meine ich. Den, der die Ostereier bringt?“
Bärbel machte große Augen, überlegte kurz und schüttelte dann den Kopf: „Nein, den Osterhasen habe ich noch nie gesehen. Wann kommt der Osterhase denn immer?“
Kiliposa stampfte auf: „Wenn du den Osterhasen gar nicht kennst – was überlegst du denn dann so lange?“
Bärbel schnaubte kurz auf und trottelte dann gemütlich davon.
Kiliposa schaute ihr beleidigt hinterher: „Jetzt gehst du einfach? Ich rede doch noch mit dir!“
Doch Bärbel kümmerte sich gar nicht darum.

Ella stand am Tor zum Schuppen. Neugierig schaute sie zu Kiliposa hinüber. Sie nahm allen Mut zusammen: „Kiliposa, was ist ein Osterhase?“
Kiliposa ging zu Ella. Endlich interessierte sich jemand für sie.
Kiliposa machte ein wichtiges Gesicht, holte tief Luft und fing an: „Der Osterhase lebt ganz versteckt. Man bekommt ihn fast nie zu Gesicht. Ich habe ihn zum Beispiel noch nie gesehen. Aber der Osterhase bringt die Ostereier. Einmal im Jahr. Dann, wenn Frühling ist.“
Ella nickte: „Aha, und gibt es auch ein Osterkaninchen?“
Kiliposa schüttelte den Kopf: „Nein, es gibt nur einen Osterhasen.“
Ella nickte wieder: „Aha. Und gibt es Osterhühner?“
Kiliposa schüttelte weiter wie verrückt den Kopf: „Aber Ella, natürlich nicht. Es gibt nur den Osterhasen!“
Ella nickte immer noch: „Aha. Aber die Hühner legen die Eier, oder? Und der Osterhase trägt sie aus. Wie ein Postbote.“
Kiliposa schnaubte: „Wollt ihr mich alle verrückt machen? Nein, der Osterhase hat eigene Eier, die er an Ostern, im Frühling, für die Kinder versteckt.“
Ella sagte wieder nur: „Aha.“
Kiliposa schaute garstig: „Was soll das heißen? Aha?“
Ella antwortete: „Nur so. Aha. Es gibt also einen Hasen, der eigene Eier hat und diese jedes Jahr im Frühling für die Kinder versteckt. Soso.“
So langsam hatte Kiliposa wirklich genug. Erst die doofe Bärbel und nun auch noch Ella. Die glaubte ihr kein Wort und sagte immer nur ‘Aha’ und nun auch noch ‘Soso’.
„Wenn mir niemand glaubt, dann halt nicht. Dann werde ich eben morgen die Ostereier alleine suchen gehen und auch alle alleine aufessen. Das habt ihr dann davon!“
Ella nickte: „Aha.“
Nun hatte Kiliposa wirklich genug und ging in den Stall. Es war eindeutig Zeit, ein wenig zu schlafen!

Doch Kiliposa war so aufgeregt, sie konnte gar nicht einschlafen. Am Abend kamen auch Bärbel und Gretchen mit Ella in den Stall, doch Kiliposa konnte immer noch nicht schlafen. Es war zum verrückt werden.
Erst spät in der Nacht, die anderen Tiere schliefen schon seit Stunden, schlief auch Kiliposa endlich ein.

Als Ella am nächsten Morgen aus dem Stall kam, war es noch sehr früh und es lag ein wenig Tau auf den Blättern und dem Rasen. Vorsichtig schlich sie aus de Schuppen: ob das Osterkaninchen oder die Osterhühner oder Osterhasen wirklich da gewesen waren?
Ella überquerte den Rasen und ging auf das Haus der Menschen zu. Sie bog um die Ecke – und da sah sie sie: ganz viele Eier in bunter Folie. Kleine und große, gepunktete und einfarbige. Da waren Eier in pink, in blau, grün, gelb, alle Farben!
Ella konnte es gar nicht glauben! Der komische Osterhase war tatsächlich gekommen!

Schnell lief Ella zurück zum Schuppen und weckte die anderen Tiere: „Kiliposa, Bärbel, Gretchen! Wacht auf! Die Osterhühner waren da!!!“
„Ich werd noch verrückt!!!! Der heißt Osterhase!!!!“, brüllte Kiliposa zurück. „Osterhase!!!“

Tier-Rate-Geschichte: Gustav

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Veröffentlicht von Redaktion | Veröffentlicht in Kiliposas Geschichten, Tierisches, Tierrätsel | Veröffentlicht am 01-03-2012

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Gustav lebte in Kenia. Es war sehr heiß dort und Gustav lag die meiste Zeit an einem See – zusammen mit zahlreichen anderen Tieren. Es war alles ganz gemütlich. Je heißer die Tage waren, umso weniger bewegte sich Gustav. Er hatte kurze Beine, war ziemlich dick und hatte ein großes, breites Maul. Gustav wog mehr als 3.000 Kilogramm!
Gelangweilt lag Gustav wieder am See. Er beobachtete das Wasser und die über 100 anderen Tiere, die am See lagen. Die Luft über dem Wasser flimmerte. Es war mal wieder so heiß. Erschöpft ließ Gustav den Kopf auf den Sand sinken und döste. Es dauerte nicht lange, und Gustav war eingeschlafen. Auch die anderen Tiere waren träge und rührten sich nicht. Gustav träumte süß…

… von Regen. Gustav träumte, dass er im Regen stand. Es platterte richtig. Die Blätter eines Baumes bogen sich unter den dicken Regentropfen und segelten unter dem Druck des Wassers auf den Sandboden. Gustav schüttelte sich, dass die Wassertropfen nur so spritzten. Was für ein Spaß!
Gustav hüpfte und hopste voller Begeisterung. Der Regen wurde immer stärker, es bildeten sich schon erste Pfützen. Gustav tanzte weiter durch den Regen. Er drehte sich um sich selbst und plumste dann in eine der Pfützen. Gustav planschte wie wild. Plötzlich erschreckte Gustav sich: da war ein anderes Tier in der Pfütze. Das Tier wurde immer größer: Es hatte die Schnauze von einem Krokodil, den Körper von einem Löwen und einer Hyäne. Die Pfütze wurde immer größer, Gustav konnte inzwischen schon richtig darin schwimmen. Und das tat er nun auch: voller Angst paddelte er mit seinen kurzen, dicken Beinen und versuchte davon zu schwimmen. Krokodile und Löwen waren sogar für ihn gefährlich. Eigentlich waren alle Tiere kleiner als Gustav. Aber ein Löwe war nun trotzdem nicht so sympathisch. Gustav paddelte wie verrückt weiter. Schneller, schneller! Der Krokodil-Löwe wurde immer größer, das Tier riss seine Schnauze auf…

… und Gustav wachte auf. So ein Schreck! Gustav schaute sich um: kein Löwe war in Sicht! Und auch kein Krokodil! Es war alles gut! Träge legte Gustav seinen Kopf wieder ab. Eigentlich hätte Gustav jetzt gut ein wenig Grünzeug fressen können, sein Magen knurrte schon – aber er war einfach zu faul.

Was meint ihr, was Gustav für ein Tier ist?
Hier gibt es die Lösung!

Kiliposa empfiehlt…

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Veröffentlicht von Redaktion | Veröffentlicht in Kiliposa empfiehlt... | Veröffentlicht am 24-02-2012

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Kiliposa hat mal wieder eine Internet-Empfehlung: Das Kinder-Ministerium!

Kennt ihr das schon? Wisst ihr, welche Rechte ihr als Kinder habt? Ihr wisst natürlich, was ihr nicht dürft: hauen, schlagen, stehlen.. das ist ja klar. Aber wisst ihr auch, was eure Rechte sind? Und wusstet ihr, dass ihr ein Recht darauf habt, glücklich aufzuwachsen? Es stimmt!
Schaut selbst: es ist wieder das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, das diese wunderbare Website für euch erstellt hat.
Die Idee mit den Kinderrechten kommt von den Vereinten Nationen: das ist ein Bündnis von fast allen Ländern auf der ganzen Welt. Genau dieses Bündnis hat die “Kinderrechtskonvention” beschlossen. Fast alle Länder auf der Erde, auch Deutschland, haben beschlossen, dass Kinder besonders geschützt werden müssen und besondere Rechte haben. Also auch ihr!

Aber schaut selbst! Und grüßt mir die Ideenreichen 7!

Kiliposa und Ella

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Veröffentlicht von Redaktion | Veröffentlicht in Kiliposas Freunde, Kiliposas Geschichten | Veröffentlicht am 21-02-2012

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Gestern hatte Ella zum ersten Mal gesprochen. Seitdem war Kiliposa sehr aufgeregt zu erfahren, was Ella erlebt hatte. Woher sie wohl kam? Warum sie wohl nicht redete?

Kiliposa wartete im Garten, bis Ella sich aus dem Stall traute. Kiliposa ging vorsichtig auf Ella zu. Eigentlich war Kiliposa immer sehr stürmisch und laut. Aber bei Ella musste man etwas vorsichtiger sein. Sie war immernoch so verängstigt…

Kiliposa sprach Ella an: “Hallo Ella! Wie geht es dir heute?”
Ella zuckte zusammen.
Kiliposa redete leise weiter: “Es ist alles in Ordnung, Ella. Komm, wir gehen an den Teich und trinken einen Schluck Wasser.”
Ella nickte.
Kiliposa ging langsam los und schaute aus dem Augenwinkel, was Ella tat. Doch sie kam Kiliposa tatsächlich hinterher.
Am Teich angekommen, trank Kiliposa einen großen Schluck Wasser aus dem Teich. Ella schaute neugierig.
“Magst du kein Wasser?”, fragte Kiliposa.
Ella ging vorsichtig an den Teich und trank einen Schluck Wasser aus dem Teich.

“Der Teich ist immer hier?”, fragte Ella.
Kiliposa staunte: “Natürlich, der Teich ist immer hier. Du kannst immer davon trinken, wenn du möchtest. Du kannst immer überall herum laufen, wie du willst.”
Ella nickte: “Das ist gut, danke.”
Kiliposa wurde neugierig: “Hattest du früher kein Wasser?”
Ella blieb stehen und schaute Kiliposa an: “Nein, nur manchmal.”
Kiliposa schaute schockiert: “Was ist mit Fressen. Hattest du immer etwas zu fressen?”
Ella schüttelte den Kopf: “Nein, nicht immer.”
Kiliposa war geschockt. Sie wusste gar nicht, was sie sagen sollte. Kiliposa hatte immer etwas zu essen und zu trinken. Eigentlich konnte Kiliposa immer machen, was sie wollte.

Ella schaute Kiliposa an: “Ich war in einem Schuppen eingesperrt. Es war meist dunkel. Ich hatte nur selten Essen und Trinken.”
Kiliposa konnte das nicht glauben: “Was für eine Gemeinheit! Das ist doch eine Schweinerei! Aber jetzt bist du hier! Das Herrchen ist toll. Du musst dir jetzt keine Sorgen mehr machen. Jetzt wird alles gut!”
Ella nickte stumm.
Kiliposa trat noch einmal an den Teich und trank einen Schluck Wasser.
Ella kam ebenfalls wieder an den Teich. Sie senkte ihren Kopf ab und trank. Sie trank und trank. Ella konnte gar nicht mehr aufhören. Ihr zotteliges Fell hing in das Wasser. Als Ella fertig war, schüttelte sie vorsichtig ihren Kopf.
Kiliposa staunte: wann hatte Ella das letzte Mal etwas zu Trinken bekommen? Es tat ihr so leid, was Ella passiert war.

Plötzlich warf Ella den Kopf nach hinten. Sie schüttelte sich und gab begeisterte Geräusche von sich.
Kiliposa lachte: “Jetzt wird alles gut!”

Tieralphabet: B

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Veröffentlicht von Redaktion | Veröffentlicht in Kiliposas Freunde, Tier-Alphabet, Tierisches | Veröffentlicht am 16-02-2012

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Kiliposa hat ein neues Tier zum Raten für euch:

Mein heutiges Ratetier fängt mit dem Buchstaben B an. Es ist ein Raubtier und man sollte ihm lieber nicht begegnen. Im Zoo gibt es mein Tier auch oft, aber in Freiheit gibt es keine in Deutschland. Das ist auch besser so, denn es ist ein Raubtier und frisst alles, was ihm in die Quere kommt. Es mag auch süße Beeren und Honig, aber eben auch Fische, kleine Tiere und Insekten. Das ist schon etwas unheimlich, oder?

Also nun: mein Tier ist wirklich groß und hat ein dickes Fell. Bis zu 800 Kilogramm kann mein Tier wiegen. Es ist zwar nicht so groß wie ich, aber dafür kugelrund. Eigentlich sieht mein Tier sehr gemütlich aus.
Ich wette, ihr habt das gesuchte Tier als Kuscheltier in eurem Kinderzimmer!

Habt ihr es inzwischen erraten? Groß, schwer, eher dick und kugelrund, vier Beine auf denen das Tier läuft, ein dickes, braunes Fell und ein lautes Brummen?

Jetzt aber, oder?
Hier gibt es die Lösung!